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Natur kontaminiert ist und Insekten geschädigt
sind. Ihre erste Reise führte sie im Sommer 1987
in die vom radioaktiven Niederschlag aus Tschernobyl am stärksten
betroffenen Gebiete in Schweden und im Tessin (Schweiz),
um die zweite Generation von Blattwanzen nach dem Unfall
zu untersuchen. 1990 erfolgte eine Reise nach Tschernobyl.
Durch ihre Untersuchungen kam sie zum Schluss, dass der
radioaktive Niederschlag aus Tschernobyl in Schweden und
in der Schweiz morphologische Schäden bei Wanzen Heteroptera,
Drosophila-Fliegen sowie Pflanzen verursacht hatte. Naturwissenschaftler
kritisierten ihre 1988 erschienene Publikation. Begründung:
Die radioaktive Strahlung aus Tschernobyl sei in Westeuropa
zu niedrig, um morphologische Schäden bei Insekten
hervorrufen zu können. |
Bild:
Steinfisch
Aquarell
New York, 1966 |
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