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und ins Tessin, Gebiete, die vom radioaktiven Niederschlag
aus Tschernobyl kontaminiert worden waren. Dort untersuchte
ich die erste Generation
von Wanzen
Heteroptera auf Körperschäden.
Der Anblick der geschädigten Wanzen aus Schweden und
dem Tessin löste
in mir einen Schock aus. Ich erkannte die Notwendigkeit,
dieses Drama mit meinen Bildern offen zu legen. Im Tessin
sammelte ich 3 Paare Drosophila
melanogaster, die ich bei
mir zu Hause aufzog. Ich protokollierte Deformationen der
Nachkommen bis zur vierten Generation in Bild und Schrift.
(Eine Generation alle drei Wochen). Ich bin noch heute
schockiert, dass die Naturwissenschaftler in Westeuropa
keine Untersuchungen
durchführten um
abzuklären, ob der Niederschlag aus |
Bild:
Kopf und Abdomen der Drosophila
melanogaster, Tessin, Schweiz,
1. Gen.
Kopf und Abdomen sind geschädigt.
Aquarell Zürich, 1987
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