Laufende Projekte

Feldstudie im Umfeld der Aargauer Atomkraftwerke, Entlebuch Kanton Luzern Schweiz

Eine wichtige Kritik der Biologen gegenüber meinen Feldstudien war, dass ich keine Referenzbiotope aufzuweisen hätte. Ich glaube nicht an das Prinzip der Referenzbiotope, weil wir nicht wissen wo und wie viel Radioaktivität durch Atombombentests, absichtlich entlassene Radioaktivität (Hanford) und Atomunfälle auf der Welt verteilt worden ist (Oberirdischen Atombombentests der USA 206 und UDSSR 216). Eine Mutationsrate von 1% gilt heute als normal. Zu Beginn war mir nicht bewuss, dass ich Referenzbiotope hätte nennen sollen. Ich hatte aber bereits vor der Katastrophe in Tschernobyl Wanzen gesammelt. In Tema, Ghana 50 und Gockhausen, Schweiz 150. Keine der untersuchten Wanzen war morphologisch geschädigt. (MS morphologische Schäden, AS alle Schäden) 

Bild:

Thorax einer Weichwanze aus Salwiden, Kanton Luzern
Aquarell, Flühli 2008
Der Thorax ist geschädigt

Seh-Forschung
faderimages

Weichwanze aus Salwiden, Entlebuch, Schweiz